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Hauptversammlung Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, 07/04
Stuttgart, 14. Juli 2004 - Auf der diesjährigen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2003 konnte die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ihren Aktionären wieder positives berichten. Im letzten Jahr ist dem Unternehmen eine sehr schnelle und effiziente Restrukturierung gelungen. Auf Basis des Turn-Arounds sind neue Produkte entwickelt worden und Marken wie Teinacher, Staatl. Fachingen oder Überkinger mit “Ü-motion“ setzen im Markt signifikante Zeichen.
Durch den hohen Cashflow von 33,7 Mio. Euro (2002: 8 Mio. Euro) konnte die AG die Bankverbindlichkeiten um über 27 Mio. Euro reduzieren. Dies führte zu einer Verkürzung der Bilanzsumme in der AG auf 226,6 Mio. Euro (2002: 248,6 Mio. Euro) und im Konzern auf 243,7 Mio. Euro (2002: 252,2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote in der AG erhöhte sich auf 45,7 Prozent (Vorjahr: 43,5 Prozent).
Wie Vorstand Heinz Breuer berichtete, steigerte die AG ihren Umsatz im Berichtszeitraum um 5,6 Prozent auf 149,2 Mio. Euro (Vorjahr: 141,3 Mio. Euro). Der Konzern erzielte im Berichtsjahr unter Einbeziehung der Tochtergesellschaften Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH, Güstrower Schlossquell GmbH und der Zwischenholding Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteili-gungs GmbH eine Umsatzsteigerung von 3,8 Prozent auf 168,5 Mio. Euro (Vorjahr:162,3 Mio. Euro). Die gute Geschäftsentwicklung resultiert aus dem im Kerngeschäft gestiegenen Anteil der preislich höher positionierten PET-Gebinde. Zudem haben die außergewöhnlich heißen Sommermonate zu einer erhöhten Nachfrage geführt.
Mit einer Ergebnisverbesserung auf -4,1 Mio. Euro (2002: -34,8 Mio. Euro) und einem EBIT von -4,2 Mio. Euro (2002: -22,7 Mio. Euro) hat das Unternehmen seine Leistungsstärke bewiesen und den ehemals prognostizierten Verlust in Höhe von -10 Mio. Euro deutlich unterboten. Nimmt man die Sonderbelastungen heraus, hätte die Gesellschaft ein positives Ergebnis ausgewiesen.
Der Konzern erwirtschaftete ein Ergebnis von -4,6 Mio. Euro (Vorjahr: -34,8 Mio. Euro) und erreichte ein EBIT von -4,6 Mio. Euro (Vorjahr: -21,0 Mio. Euro). Die hohe Steigerung des Cash Earnings in Höhe von 41,3 Mio. Euro schließt sich der Gesamtentwicklung des Konzerns an. Das DVFA-Ergebnis je Aktie betrug -0,53 Euro gegenüber -2,78 Euro im Vorjahr.
Grundlage der enormen Ergebniskorrektur sind die effektiven Restrukturierungsmaßnahmen, die bereits in den ersten 12 Monaten wirksam wurden. Durch die Anpassung der Personalkostenstruktur und Reduzierung der Belegschaft wurden Aufwendungen für Personal allein in der AG um rund 11,3 Prozent gesenkt. Zudem wurde der sonstige Betriebsaufwand, insbesondere Aufwendungen für Werbekostenzuschüsse und Verbraucherwerbung außerhalb des Kernabsatzgebietes für Süßgetränke, deutlich reduziert. Hierdurch wurden zusätzlich die Betriebskosten um ca. 21 Prozent gesenkt.
Negativ auf die Gewinn- und Verlustrechnung wirkten im Berichtszeitraum einige Sonderbelastungen. Dies betrifft beispielsweise Rückstellungen in Höhe von 3,7 Mio. Euro für unterlassene Instandhaltung, die 2004 nachgeholt werden, sowie 3,0 Mio. Euro für Belastung aus der gesetzlich veranlassten Pfandumstellung für PETCYCLE-Gebinde. Zudem wurde unter Ertragswertgesichtspunkten eine Wertberichtigung der Kurbetriebe mit insgesamt rund 2,9 Mio. Euro vorgenommen.
Aufgrund des Jahresergebnisses hat der Vorstand der Hauptversammlung vorgeschlagen, keine Dividende auf die Stammaktien auszuschütten. Für die Vorzugsaktien ist, mit Bezug auf die Satzung des Unternehmens, die Zahlung des Vorzugsgewinnanteils von je 0,11 Euro vorgesehen.
Ausblick 2004 - Mit starken Marken zum Unternehmenserfolg
Neben der Straffung der Sortimente und Gebindearten hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG erhebliche Maßnahmen zum Ausbau der Positionierung der Einzelmarken eingeleitet. Unterstrichen wurde dies zudem mit Produktinnovationen und -erweiterungen.
Die starken Mineralwassermarken Teinacher und Krumbach positionieren sich mit einem erneuerten Markenauftritt und dem neuen Produkt Teinach Naturell ohne Kohlensäure und Krumbach Birne-Kräuter, einem innovativen Trendprodukt.
Die wesentlichste Neuerung kommt jedoch aus dem Hause Überkinger. Mit einem Lifestyle-Auftritt hat das Unternehmen das Produkt “Ü-motion - die größte Erfrischung zwischen zwei Punkten“ - herausgebracht.
Dieses Mineralwasser grenzt sich ganz bewusst gegenüber traditionellen Mineralwässern ab und fokussiert die softdrinkorientierten jugendlichen Zielgruppen. Mit einem frechen Markenauftritt soll die nächste Konsumentengeneration angesprochen werden.
Im nachlassenden Segment Heilwasser lösen sich die Marktführer (Staatl. Fachingen, Hirschquelle) von den Restriktionen des Arzneimittelgesetzes mit einer Produkterweiterung bei leichten Mineralwässern. Während “Hirschquelle Vital“ sich auf den Stammmarkt in Süddeutschland konzentriert, setzt das neue “Staatl. Fachingen Medium“ national mit Lebensstil, Wellness, Trinkkultur und Genuss Akzente im Premium-Mineralwasser-Segment.
Konservative Umsatz- und Ergebniserwartung und Substanzgewinn
Bei der Umsatzerwartung für 2004 ist das Unternehmen verhalten. Ein ähnlich heißer Sommer wie 2003 ist nicht planbar. Zudem hat die konsequente Einführung des neuen Preis- und Konditionensystems in den ersten Monaten zu Diskussionen mit dem Handel und temporären Umsatzeinbußen geführt. Mittelfristig wird das System jedoch den Ertrag positiv beeinflussen. Ebenfalls positive Effekte verzeichnet die Konzentration auf das Wassergeschäft und die zusätzlichen Kostenreduktionen wirken sich in diesem Jahr erstmals positiv aus.
Angesichts des schwierigen Marktumfeldes dämpft Vorstand Heinz Breuer zu positive Erwartungen. Nach der jetzigen Entwicklung ist mittelfristig mit einem Konzernumsatz von ca. 165 Mio. Euro zu rechnen. Zudem bleibt das Ziel bestehen, im laufenden Jahr die Gewinnschwelle wieder zu erreichen. Mit dem deutlich positiven Cashflow sollen weitere Bankverbindlichkeiten abgetragen und die gute Eigenkapitalbasis zusätzlich gestärkt werden.
Vorstand Heinz Breuer erteilt einer möglichen Dividendenerwartung jedoch eine Absage. Die zukünftige Profitabilität soll zunächst einmal für die Gewinnrücklage genutzt werden.
Unternehmensentwicklung auf einen Blick
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| Kennzahlen in Mio € |
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AG |
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Konzern |
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2001 |
2002 |
2003 |
|
2001 |
2002 |
2003 |
 |
| Umsatz |
145,2 |
141,3 |
149,2 |
|
168,0 |
162,3 |
168,5 |
 |
| Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt |
920 |
902 |
827 |
|
1.061 |
1.035 |
953 |
 |
| Personalaufwand |
43,6 |
43,2 |
38,3 |
|
49,5 |
48,7 |
44,3 |
 |
| Sonst. Betriebsaufwand |
45,5 |
58,1 |
45,8 |
|
53,5 |
65,9 |
53,1 |
 |
Immater. Vermögensgegenstände und Sachanlagen |
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| Investitionen |
51,2 |
40,7 |
11,9 |
|
52,3 |
41,2 |
23,5 |
 |
| Abschreibungen |
19,9 |
27,3 |
29,9 |
|
22,2 |
29,3 |
33,6 |
 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
| Investitionen |
2,2 |
0,3 |
0,0 |
|
2,2 |
0,3 |
0,0 |
 |
| Abschreibungen |
4,0 |
14,1 |
0,0 |
|
4,0 |
14,1 |
0,0 |
 |
| Jahresergebnis |
9,0 |
-34,8 |
-4,1 |
|
9,0 |
-34,8 |
-4,6 |
 |
| Betriebsergebnis (=EBIT) |
-2,1 |
-22,7 |
-4,2 |
|
-1,9 |
-21,0 |
-4,6 |
 |
| DVFA/SG-Ergebnis |
|
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|
7,1 |
-24,4 |
-4,6 |
| DVFA-Ergebnis (EUR je Aktie) |
|
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0,81 |
-2,78 |
-0,53 |
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| Cashflow/Cash-Earnings* |
27,2 |
8,0 |
33,7 |
|
29,3 |
19,2 |
41,3 |
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* im Konzern Cash-Earnings |
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Kontakt
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Dr. Birgit Eschenbruch Tel. (07331) 201 310 e-mail: birgit.eschenbruch@minag.de ECC Kohtes Klewes GmbH Alfred Jansen Tel. (069) 242 86 142 e-mail: alfred.jansen@ecc-group.com
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Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Bitte senden Sie mir weitere Informationen zum folgenden Thema: _________________________________________________________
Ich bin interessiert an einem Hintergrundgespräch mit Heinz Breuer zu folgendem Thema:
Bitte senden Sie mir folgendes Foto
* Heinz Breuer * Produktbilder * Produktionanlage
Bitte senden Sie mir weiterhin Informationen über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zu.
Bitte senden Sie die Presseinformationen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG künftig auch an meine Kollegin/meinen Kollegen ____________________________________________ (Name/Ressort)
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